Warum klimafreundlich Drucken

Der Klimawandel ist zunehmend eine globale Herausforderung, der es durch aktiven Umweltschutz zu begegnen gilt. Dabei haben Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Auftraggeber als wichtige Impulsgeber einen immer größeren Stellenwert.  Ein Engagement für den Klimaschutz und ein damit verbundenes wirtschaftliches Interesse stehen nicht grundsätzlich im  Widerspruch.

 
 
 
 
 
 

Aktiver Klimaschutz macht den Auftritt Ihres Unternehmens oder Ihrer Behörde nach „Innen“ sowie nach „Außen“ deutlich attraktiver und hilft gleichzeitig, dass Ihr Haus als verantwortungsvoller Akteur wahrgenommen wird. Dadurch können Sie sich in Ihrer Außenwahrnehmung und am Markt differenzieren.

 
 

Für Sie hat dies neben der Umweltfürsorge noch weitere erhebliche Vorteile, denn z. B.: Im Rahmen ihrer Umweltverantwortung richten immer mehr Kunden ihre Lieferantenauswahl an internen ökologischen Richtlinien aus, in denen kundeneigene Klimaschutzaktivitäten als Standard bzw. Maßstab angesehen werden.

 
 
 

Über die Ursachen des Klimawandels gibt es heute verschiedenste Diskussionen und Interpretationen. Infrage kommen ökologische Auslöser, die teils anthropogen bedingt sind, teils aber auch der Natur entspringen. So lässt sich z. B. statistisch nachweisen, dass seit der europäischen Industrialisierung Klimaveränderungen aufgetreten sind. Es sind aber auch Klimaschwankungen seit Beginn der Entstehung der Erde als natürlicher Zyklus zu erkennen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Treibhauseffekt, der seit Bestehen der Atmosphäre existiert.

Seit den 70er Jahren bis Ende der 90er Jahre stieg die jährliche Durchschnittstemperatur um ca. 0,5° C pro Jahr stetig an. Allerdings zeigt sich, dass ab ca. 1998 die jährliche Durchschnittstemperatur nicht mehr signifikant angestiegen ist. Dennoch ist die globale Durchschnittstemperatur weiterhin auf einem hohen Niveau geblieben. Neuste Theorien von Klimaforschern stellen einen eventuellen Zusammenhang der Stagnation mit gehäuften kühlen Pazifischen Meeresströmungen (La-Nina-Ereignisse) her, die zu Abkühlung des Oberflächenwassers führen welche möglicherweise zu einer Abkühlung der Atmosphäre führen. Falls die Theorie der Klimaforscher stimmt, kann sich das globale Klima in den kommenden Jahren auch wieder plötzlich erwärmen, falls wieder gehäuft El-Nino-Ereignisse (warme Meeresströmungen, durch Passatwinde ausgelöst) auftreten sollten.

 
 

Der natürliche Treibhauseffekt ist für Menschen, Tiere und Pflanzen überlebensnotwendig. Sinnbildlich spricht man vom „Wärmeschutzschild der Erde“. Ohne ihn läge die Durchschnittstemperatur der Erde bei mehr als 30° C niedriger.

Die Erde besteht zu 70 % aus Wasser und zu 30 % aus Landzonen, einige davon sind mit Schnee und Eis bedeckt. Die Erde umschließt eine Gasschicht in Form einer „Hülle“ (unsere Atmosphäre). Die Atmosphäre besteht aus verschiedenen Elementen wie: Wasserdampf, Sauerstoff (O2), Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas, perfluorierte Kohlenwasserstoffe, halogenierte Fluorkohlenwasserstoffe, Schwefelhexafluorid und Ozon. Ein Teil der aufgeführten Gase sind sogenannte Treibhausgase. Der Hauptenergielieferant unserer Erde ist die Sonne mit ihren energiegeladenen Strahlen. Die Strahlen der Sonne treffen auf die Erde und werden teilweise wieder von der Erdoberfläche reflektiert. Der andere Teil wird von der Erde absorbiert und in die Atmosphäre als Wärmeenergie wieder abgegeben. In der Atmosphäre wird die Energie durch die Treibhausgase wie unter einer Glocke festgehalten und sorgt so für ein ausgewogenes Klima. Normalerweise befindet sich dieser Prozess in einer Balance und die Konzentration der Treibhausgase bleibt bis auf geringfügige Änderungen annähernd gleich.

 
 

Veränderungen in der Konzentration von z. B. CO2 und Methan hat es in der Erdgeschichte schon immer gegeben. Der durch den Menschen beeinflusste Treibhauseffekt spielt sich dagegen in einer sehr kurzen Zeitspanne ab. So steigt die Menge an Treibhausgasen durch Industrie, Verkehr, Abholzung und Hausbrand Jahr für Jahr stark an. Seit der Industrialisierung vor gut 100 Jahren hat  sich die CO2-Konzentration um ca. 35 % erhöht, die Methan-Konzentration, wie sie z. B. beim Reisanbau oder bei der Viehhaltung entsteht, um mehr als 150 %. Ziel sollte es daher sein, genau diese durch Menschenhand verursachte verstärkte Produktion von Treibhausgasen in jeder erdenklichen Form zu reduzieren. So speichern Wälder große Mengen Wasser und regulieren somit den Wasserdampfgehalt und können im begrenzten Maße CO2 speichern.

Was können wir tun?
Eines unserer primären Ziele ist es, den Papierverbrauch in Unternehmen größtmöglich zu reduzieren. Nicht nur die Abholzung und der Plantagenanbau zur Zellulosegewinnung verschlingt unvorstellbare Ressourcen, sondern auch die daraus entstehende Produktion von Papier verursacht einen enormen Ausstoß an Emissionen und letztendlich schädlichen Treibhausgasen.